PARCHIM INTERNATIONAL ERHÄLT BEIM 26. FILMKUNSTFEST MECKLENBURG-VORPOMMERN GEMEINSAM MIT DEM FILM "MEINE BRÜDER UND SCHWESTERN IM NORDEN" VON SUNG-HYOUNG CHO ALS BESTER DOKUMENTARFILM AUSGEZEICHNET. 

 

Begründung der Dokumentarfilm-Jury:

Stefan Eberlein und Kameramann Manuel Fenn entdeckten und begleiten als Chronisten eine Geschichte aus ostdeutscher Landschaft, die gegenwärtig vor den Toren Schwerins ihren Fortgang nimmt und auf die sie deshalb auch noch einmal zurückkommen könnten.

Überzeugend authentisch, zugleich aber auch gleichnishaft, ohne die Szene zu überhöhen, wird erlebbar, wie ein Mann von anderswo, hier ein chinesischer Unternehmer, seiner risikoreichen Idee folgt, nicht uneigennützig der Gegend in Parchim wirtschaftlich aufzuhelfen, indem er einen Großflughafen vornehmlich für den Frachtverkehr zwischen Asien und Europa zu schaffen versucht. Die Autoren dokumentieren das Projekt nicht nur mit Sympathie, sondern auch mit Skepsis, ohne sich mit Ironie zu Wort zu melden.

Es sind die Beobachtungen und Originalaussagen, die den Eindruck vermitteln, dass ihrem einsam joggenden Protagonisten der eigentliche Kampf gegen nicht nur deutsche Windmühlenflügel noch bevorsteht und er unterliegen könnte. Parchim International wäre schließlich nicht der erste Flughafen in der DDR, der so bald nichts wird.

Die Jury hat sich einstimmig entschieden für den Film"

Die Juryentscheidung trafen Tatiana Brandrup, Winfried Junge, Thomas Plenert

© 2016 Filmland MV / Christine Kisorsy

© 2016 Filmland MV / Christine Kisorsy

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